Aufnahme der Öffentlichkeitsarbeit

Liebe*r Leser*in,

ich nehme ab heute die Öffentlichkeitsarbeit auf und suche Kontakt bei Hilfenetzwerken, Kliniken, Praxen und ähnlichem. Damit möchte ich erreichen, dass möglichst viele Betroffene und Angehörige über den geschützten Raum „Blazingtalk“ informiert werden.


Es wird sehr wahrscheinlich ein langer Weg, auf den ich aber schon sehr gespannt bin. Das Forum wurde leider von an vielen Stellen von großen Anbietern verdrängt, mit einem versteckten Preis für die Benutzer. Ihrer Daten. Lass dir gesagt sein: Blazingtalk ist da anders. Kein Datenklau oder versteckte Werbung. Jetzt möchte ich diese Botschaft verbreiten und hoffe auf viele Mitmacher*innen.


Du kannst übrigens helfen. Mach mit und erzähle möglichst vielen Menschen, die eine psychosomatische oder psychische Krankheit haben oder angehörige einer solchen Person, dass es einen Ort im Netz gibt, der sie als Mensch willkommen heißt ohne dabei ein finanzielles Interesse zu haben.


Ich habe übrigens 2 Poster erstellt, dich hoffentlich bald in vielen Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Psyche oder Psychosomatik zu finden sind.

Falls die Möglichkeit besteht, diese auszuhängen. Wäre ich dir sehr dankbar!


Wir lesen uns hoffentlich bald auf Blazingtalk

Über den Autor

Ich bin seit nun mehr 17 Jahren begeistert von Serversysteme, Design und schon mein ganzes Leben von Technik. Bei Technik ist nicht nur die digitale Variante gemeint, sondern auch die analoge. An Webseiten bastel ich seit ich 14 bin. Neben der ganzen Technik genieße ich aber auch etwas sehr Analoges: mein Akkordeon und Aquarell. Natürlich begeistert mich die Technik dahinter auch, aber es steht das Genießen im Vordergrund.


Ich leide unter einer rezidivierenden depressiven Störung und Dysthymia. Das habe ich erfahren, nachdem ich darunter 20 Jahre gelitten habe, ohne es zu merken. Na ja, als Betroffener verstehst du bestimmt wie ich das meine, denn etwas Unbekanntes war da. Es war immer etwas da, etwas, was mich nicht schlafen ließ, mich unruhig machte. Es badete mich abwechselnd in Wut, Angst und Verzweiflung. Bis zu meinem Zusammenbruch. Es öffnete sich für mich die Tür der Therapie. Ich habe viel über mich gelernt. Daraus und den tollen Erfahrungen in der Therapie, Tagesklinik und Reha, habe ich den Wunsch entwickelt zu helfen.


Ich bin kein Therapeut, also wie kann ich helfen? Ich möchte Betroffene verbinden, denn in vielen Gesprächen habe ich erfahren, dass es an vielen Stellen Ähnlichkeiten gibt. "Das wird schon wieder" "Ist nur eine Phase" "Es liegt am Stress" "Ich bin allein" "Wer hilft mir, wenn ich aus der Reha/Tagesklinik bin?"

Mir ist es ein persönliches Anliegen uns Betroffene, Angehörige von Betroffenen, Experten zu vernetzen. Sicher und so offen oder anonym wie es jeder für sich entscheidet. Fern ab von den Datenkraken und der Wirtschaft.

Jonathan Administrator